Select Hotel Hamburg Nord

    
4 Sterne Hotel

Oldesloer Str. 166 - 22457 Hamburg

Richtlinien und Einschränkungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen


I. Geltungsbereich


1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von
Konferenz-, Bankett- und Veranstaltungsräumen, Flächen oder Vitrinen (nachfolgend
gemeinsam auch „Mietgegenstand“) der vertragschließenden Hotelgesellschaft
(nachfolgend: “das Hotel“) zur Durchführung von Veranstaltungen wie Banketten,
Seminaren, Tagungen, Ausstellungen und Präsentationen etc. sowie für alle in diesem
Zusammenhang für den Kunden erbrachten weiteren Leistungen und Lieferungen des
Hotels.


2. Die Unter- oder Weitervermietung des Mietgegenstands sowie die Einladung zu
Vorstellungsgesprächen, Verkaufs- oder ähnlichen Veranstaltungen bedürfen der
vorherigen Zustimmung des Hotels in Textform, wobei § 540 Abs. 1 Satz 2 BGB
abbedungen wird, soweit der Kunde nicht Verbraucher ist.


3. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn dies
vorher ausdrücklich vereinbart wurde.


II. Vertragsabschluss, -partner, Haftung, Verjährung


1. Der Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande. Die Willenserklärung des
Hotels bedarf der Schriftform.


2. Der Kunde ist verpflichtet, dem Hotel unaufgefordert und unverzüglich mitzuteilen,
sofern die Veranstaltung aufgrund ihres politischen, religiösen oder sonstigen
Charakters geeignet ist, den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das
Ansehen der Novum Group in der Öffentlichkeit zu gefährden.


3. Das Hotel haftet für von ihm zu vertretende Schäden aus der Verletzung des Lebens,
des Körpers oder der Gesundheit. Weiterhin haftet es für sonstige Schäden, die auf
einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Hotels
beziehungsweise auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von
vertragstypischen Pflichten des Hotels beruhen. Einer Pflichtverletzung des Hotels steht
die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich. Weitergehende
Schadensersatzansprüche des Kunden, soweit in Ziffer IX nicht anderweitig geregelt,
sind ausgeschlossen. Sollten Störungen oder Mängel an den Leistungen des Hotels
auftreten, wird das Hotel bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge des Kunden bemüht
sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen,
um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten. Im Übrigen
ist der Kunde verpflichtet, das Hotel rechtzeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines
außergewöhnlich hohen Schadens hinzuweisen.

4. Alle Ansprüche gegen das Hotel verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab dem
gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche sowie für
sonstige Ansprüche, soweit letztere auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen
Pflichtverletzung des Hotels beruhen.


5. Nachrichten, Post und Warensendungen für den Kunden werden mit Sorgfalt
behandelt. Das Hotel übernimmt die Zustellung an den Kunden innerhalb des Hotels,
die Aufbewahrung (bei Warensendung allerdings nur nach vorheriger Abstimmung) und
– auf Wunsch – gegen Entgelt die Nachsendung derselben. Für die Haftung des Hotels
gelten die vorstehenden Regelungen.


III. Leistungen, Preise, Zahlung, Aufrechnung


1. Das Hotel ist verpflichtet, die vom Kunden bestellten und vom Hotel zugesagten
Leistungen zu erbringen.


2. Der Kunde ist verpflichtet, die für diese und weitere in Anspruch genommenen
Leistungen vereinbarten bzw. geltenden Preise des Hotels zu zahlen. Dies gilt auch für
vom Kunden direkt oder über das Hotel beauftragte Leistungen, die durch Dritte
erbracht und vom Hotel verauslagt werden. Insbesondere gilt dies auch für
Forderungen von Urheberrechtsverwertungsgesellschaften.


3. Die vereinbarten Preise verstehen sich einschließlich der zum Zeitpunkt des
Vertragsschlusses geltenden Steuern. Bei Änderungen der gesetzlichen Umsatzsteuer
oder der Neueinführung, Änderung oder Abschaffung lokaler Abgaben auf den
Leistungsgegenstand nach Vertragsschluss aber vor Vertragserfüllung werden die
Preise entsprechend angepasst. Bei Verträgen mit Verbrauchern gilt dieses nur, wenn
der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung vier Monate
überschreitet.


4. Rechnungen des Hotels ohne Fälligkeitsdatum sind binnen zehn Tagen ab Zugang der
Rechnung ohne Abzug zahlbar. Das Hotel kann die unverzügliche Zahlung fälliger
Forderungen jederzeit vom Kunden verlangen. Bei Zahlungsverzug gelten die
gesetzlichen Regelungen.


5. Das Hotel ist berechtigt, bei Vertragsschluss vom Kunden eine angemessene
Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung, zum Beispiel in Form einer
Kreditkartengarantie, zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die
Zahlungstermine können im Vertrag in Textform vereinbart werden.


6. In begründeten Fällen, zum Beispiel Zahlungsrückstand des Kunden oder Erweiterung
des Vertragsumfanges, ist das Hotel berechtigt, auch nach Vertragsschluss bis zu
Beginn der Veranstaltung eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung
im Sinne vorstehender Ziffer oder eine Anhebung der im Vertrag vereinbarten
angemessenen Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung, maximal bis zur vollen
vereinbarten Vergütung, zu verlangen.


7. Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftig festgestellten Forderung
gegenüber einer Forderung des Hotels aufrechnen.


8. Für die Veranstaltung etwaig notwendige behördliche Erlaubnisse hat sich der Kunde
rechtzeitig auf eigene Kosten zu verschaffen. Ihm obliegt die Einhaltung öffentlichrechtlicher Auflagen und sonstiger Vorschriften.


IV. Rücktritt des Kunden (Abbestellung, Stornierung)


1. Ein Rücktritt des Kunden von dem mit dem Hotel geschlossenen Vertrag ist – sofern
kein gesetzliches Rücktrittsrecht besteht - nur möglich, wenn und soweit dies
ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde oder das Hotel der Aufhebung des Vertrags
zustimmt.


2. Sofern zwischen dem Hotel und dem Kunden ein Termin zum kostenfreien Rücktritt
vom Vertrag schriftlich vereinbart wurde, kann der Kunde bis dahin vom Vertrag
zurücktreten, ohne Zahlungs- oder Schadenersatzansprüche des Hotels auszulösen.
Das vertragliche Rücktrittsrecht des Kunden erlischt, wenn er nicht bis zum
vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt schriftlich gegenüber dem Hotel ausübt.


3. Sofern dem Kunden danach kein Rücktrittsrecht zusteht oder er dieses nicht rechtzeitig
ausgeübt hat und das Hotel der Vertragsaufhebung nicht zustimmt, bleibt der Kunde an
seine vertraglichen Verpflichtungen, insbesondere zur Zahlung der vertraglich
vereinbarten Raummiete und sonstigen Vergütung gebunden, auch wenn er die
Leistung nicht in Anspruch nimmt. Vergütungsansprüche des Hotels aus einer
anderweitigen Vermietung des Mietgegenstands sowie aufgrund der
Nichtinanspruchnahme der Leistung ersparte Aufwendungen des Hotels sind auf die
Höhe der Vergütung anzurechnen. Für die Kalkulation der Höhe der ersparten
Aufwendungen bzw. der Vergütungsansprüche gelten – soweit einschlägig - die
nachfolgenden Regelungen.


a. Tritt der Kunde zwischen der 8. und 4. Woche vor dem Veranstaltungstermin
zurück, ist das Hotel für den Fall, dass das Hotel vertraglich auch die
Verpflegung mit Speisen und/oder Getränken bereitstellen sollte, berechtigt,
zuzüglich zum vereinbarten Mietpreis 35% des entgangenen Speisen- und/oder
Getränkeumsatzes in Rechnung zu stellen, bei jedem späteren Rücktritt 70%
des Speisen- und/oder Getränkeumsatzes.


b. Die Berechnung des Speisen- und/oder Getränkeumsatzes erfolgt nach der
Formel: vereinbarter Menüpreis zuzüglich Getränke (Pauschal 15,00 € pro
Person) x vereinbarter Teilnehmerzahl. War für das Menü noch kein Preis
vereinbart, wird das preiswerteste 3-Gang Menü des jeweils gültigen
Veranstaltungsangebotes zugrunde gelegt. Ist lediglich die Bereitstellung von
Getränken vereinbart, gilt für die Berechnung eine Pauschale i. H. v. 15,00 €.

c. Wurde eine Tagungspauschale je Teilnehmer vereinbart, so ist das Hotel
berechtigt, bei einem Rücktritt zwischen der 8. und 4. Woche vor dem
Veranstaltungstermin 60%, bei einem späteren Rücktritt 85% der
Tagungspauschale x vereinbarter Teilnehmerzahl in Rechnung zu stellen.


4. Dem Kunden steht in den vorgenannten Fällen der Nachweis frei, dass der
Vergütungsanspruch nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist. Dem Hotel
steht der Nachweis frei, dass ein höherer Vergütungsanspruch entstanden ist.


V. Rücktritt des Hotels


1. Sofern ein Recht des Kunden zum kostenfreien Rücktritt innerhalb einer bestimmten
Frist schriftlich vereinbart wurde, ist das Hotel in diesem Zeitraum seinerseits
berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen anderer Kunden nach den
vertraglich gebuchten Mietgegenständen vorliegen und der Kunde auf Rückfrage des
Hotels auf sein Recht zum Rücktritt nicht verzichtet.


2. Wird eine gem. Ziff. III Abs. 5 oder Abs. 6 vereinbarte oder verlangte Vorauszahlung
nicht geleistet, so ist das Hotel nach Ablauf einer von dem Hotel gesetzten
angemessenen Nachfrist zur Erbringung der Vorauszahlung ebenfalls zum Rücktritt
vom Vertrag berechtigt.


3. Ferner ist das Hotel berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag
zurückzutreten, insbesondere falls


a. höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die
Erfüllung des Vertrages unmöglich machen;


b. der Vertragsschluss unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher
Tatsachen, z.B. hinsichtlich der Identität des Kunden oder des Zwecks der
Veranstaltung erfolgt oder der Kunde gegen Ziff. II Abs. 2 dieser
Geschäftsbedingungen verstößt;


c. das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Veranstaltung den
reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in
der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw.
Organisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist;


d. Ein Verstoß gegen Ziff. I Abs. 2 dieser Geschäftsbedingungen vorliegt; oder


e. der Zweck der Veranstaltung oder die Art ihrer Durchführung gesetzeswidrig ist.


4. Bei berechtigtem Rücktritt des Hotels entsteht kein Anspruch des Kunden auf
Schadenersatz.


VI. Änderungen der Teilnehmerzahl und der Veranstaltungszeit


1. Eine Erhöhung der Teilnehmerzahl um mehr als 5% muss spätestens fünf Werktage vor
Veranstaltungsbeginn dem Hotel mitgeteilt werden; sie bedarf der schriftlichen
Zustimmung des Hotels. Im Falle der Erhöhung der Teilnehmerzahl wird der
Abrechnung die tatsächliche Teilnehmerzahl zugrunde gelegt.


2. Eine Reduzierung der Teilnehmerzahl um maximal 5% wird vom Hotel bei der
Abrechnung anerkannt. Bei einer größeren Reduzierung der Teilnehmerzahl wird die
ursprüngliche vereinbarte Teilnehmerzahl abzüglich 5% zugrunde gelegt. Der Kunde
hat das Recht, den vereinbarten Preis um die von ihm nachzuweisenden, aufgrund der
geringen Teilnehmerzahl zusätzlich ersparten Aufwendungen des Hotels zu mindern.


3. Bei einer Reduzierung der Teilnehmerzahl um mehr als 10% ist das Hotel berechtigt,
die bestätigten Räume unter Berücksichtigung einer ggf. abweichenden Raummiete zu
tauschen, es sei denn, dass dies dem Kunden unzumutbar ist.


4. Verschieben sich die vereinbarten Anfangs- oder Schlusszeiten der Veranstaltung und
stimmt das Hotel diesen Abweichungen zu, so kann das Hotel hierfür eine
angemessene Vergütung verlangen, es sei denn, das Hotel hat die Terminverschiebung
zu vertreten.


VII. Mitbringen von Speisen und Getränken


Der Kunde darf Speisen und Getränke zu Veranstaltungen grundsätzlich nicht
mitbringen. Ausnahmen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Hotel. In
diesen Fällen wird ein Beitrag zur Deckung der Gemeinkosten berechnet.


VIII. Technische Einrichtung und Anschlüsse


1. Soweit das Hotel für den Kunden auf dessen Veranlassung technische und sonstige
Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt es im Namen, in Vollmacht und auf
Rechnung des Kunden. Der Kunde haftet für die pflegliche Behandlung und die
ordnungsgemäße Rückgabe. Er stellt das Hotel von allen Ansprüchen Dritter aus der
Überlassung dieser Einrichtungen frei. Für die Haftung des Hotels gegenüber dem
Kunden gilt Ziff. II Abs. 3 und 4 dieser Geschäftsbedingungen.


2. Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Kunden (einschließlich z.B. von
Dritten gemieteter oder geliehener Anlagen) unter Nutzung des Stromnetzes des Hotels
bedarf dessen schriftlicher Zustimmung. Das Hotel darf seine Zustimmung auch
nachträglich widerrufen oder von Auflagen abhängig machen, soweit dies zur
Abwendung von Gefahren und zur Einhaltung öffentlich-rechtlicher Vorschriften,
insbesondere der Vorschriften zum Brandschutz und zu Flucht- und Rettungswegen,
erforderlich ist. Durch die Verwendung dieser Geräte auftretende Störungen oder
Beschädigungen an den elektrischen Anlagen oder sonstigen Einrichtungen des Hotels
gehen zu Lasten des Kunden, soweit das Hotel diese Störungen oder Beschädigungen
nicht zu vertreten hat. Die durch die Verwendung entstehenden Stromkosten darf das
Hotel in angemessenem Umfang erfassen und angemessen berechnen.


3. Der Kunde ist mit Zustimmung des Hotels berechtigt, eigene Telefon-, Telefax- und
Datenübertragungseinrichtungen zu benutzen. Dafür kann das Hotel eine
Anschlussgebühr verlangen.


4. Bleiben durch den Anschluss eigener Anlagen des Kunden geeignete Anlagen des
Hotels ungenutzt, kann eine Ausfallvergütung berechnet werden.


5. Störungen an vom Hotel zur Verfügung gestellten technischen oder sonstigen
Einrichtungen werden nach Möglichkeit sofort beseitigt. Ein Minderungs- oder
Zurückbehaltungsrecht des Kunden wegen solcher Störungen besteht nur, soweit das
Hotel diese Störungen zu vertreten hat.


6. Störungen an eigenen elektrischen Anlagen, Telefon-, Telefax- und
Datenübertragungseinrichtungen und sonstigen Anlagen sowie Einrichtungen des
Kunden sind von dem Kunden selbst zu beheben, sofern sie nicht von dem Hotel
schuldhaft verursacht worden sind.


IX. Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Sachen


1. Mitgeführte Ausstellungs- oder sonstige, auch persönliche Gegenstände befinden sich
auf Gefahr des Kunden in den Veranstaltungsräumen bzw. im Hotel. Das Hotel
übernimmt für Verlust, Untergang oder Beschädigung keine Haftung, auch nicht für
Vermögensschäden, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Hotels. Hiervon
ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung des Lebens des Körpers oder der
Gesundheit. Zudem sind alle Fälle, in denen die Verwahrung aufgrund der Umstände
des Einzelfalls als vertragswesentliche Leistung anzusehen ist, von dieser
Haftungsfreizeichnung ausgeschlossen.


2. Mitgebrachtes Dekorationsmaterial oder sonstige, zur Durchführung der Veranstaltung
von dem Kunden eingebrachte Gegenstände haben den brandschutztechnischen
Anforderungen zu entsprechen. Das Hotel ist berechtigt, dafür einen behördlichen
Nachweis zu verlangen. Erfolgt ein solcher Nachweis nicht, so ist das Hotel berechtigt,
bereits eingebrachtes Material auf Kosten des Kunden zu entfernen. Zur Vermeidung
möglicher Beschädigungen sind die Aufstellung und Anbringung von Gegenständen
vorher mit dem Hotel abzustimmen.


3. Mitgeführte Ausstellungs- oder sonstige Gegenstände sind nach Ende der
Veranstaltung unverzüglich zu entfernen. Unterlässt der Kunde dies, darf das Hotel die
Entfernung und Lagerung zu Lasten des Kunden vornehmen. Verbleiben die
Gegenstände im Veranstaltungsraum, kann das Hotel für die Dauer des Verbleibs eine
angemessene Nutzungsentschädigung berechnen. Etwaige darüber hinausgehende
Schadensersatzansprüche des Hotels bleiben hiervon unberührt.

X. Haftung des Kunden für Schäden


1. Sofern der Kunde Unternehmer ist, haftet er für alle Schäden an Gebäude oder
Inventar, die durch Veranstaltungsteilnehmer bzw. –besucher, Mitarbeiter, sonstige
Dritte aus seinem Bereich oder ihn selbst verursacht werden.


2. Das Hotel kann vom Kunden die Stellung angemessener Sicherheiten (z.B. in Form von
Kreditkartengarantien, Versicherungen, Kautionen oder Bürgschaften) verlangen.

XI. Schlussbestimmungen


1. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags oder dieser Geschäftsbedingungen für die
Hotelaufnahme sollen schriftlich erfolgen. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen
durch den Kunden sind unwirksam.


2. Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Ort, an dem der Mietgegenstand belegen ist.


3. Ausschließlicher Gerichtsstand – auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten – ist im
kaufmännischen Verkehr sowie unter den Voraussetzungen des § 38 Abs. 2 ZPO
Hamburg.


4. Es gilt deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts
ist ausgeschlossen.


5. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrags oder dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen unwirksam oder nichtig sein oder werden,
so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen
gelten die gesetzlichen Vorschriften.

 

Stand November 2017

Stornierungsfristen

Für Reservierungswerte bis 1000 EUR

Bis 44 Tage vor Beginn kostenfreie Stornierung
Bis 30 Tage vor Beginn 50% vom Gesamtbetrag fällig
Bis 10 Tage vor Beginn 95% vom Gesamtbetrag fällig
Bis 0 Tage vor Beginn 100% vom Gesamtbetrag fällig

Für Reservierungswerte ab 1000 EUR

Bis 60 Tage vor Beginn kostenfreie Stornierung
Bis 44 Tage vor Beginn 50% vom Gesamtbetrag fällig
Bis 10 Tage vor Beginn 95% vom Gesamtbetrag fällig
Bis 0 Tage vor Beginn 100% vom Gesamtbetrag fällig